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Die Schizophrenie zwischen Realität und Wahnsinn

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Damals kam es mir wie die klügste Idee der Welt vor, mein Schaffen auf unterschiedliche Pseudonyme aufzuteilen und am Anfang hat es auch noch Spass gebracht, meine Urheberschaft auf diese Art zu verdecken. Doch ganz langsam empfinde ich es immer mehr als Stress, zwischen den Pseudonymen hin und her zu wechseln und meine wahre Identität dabei geheimzuhalten.

Vielleicht war diese ‘klügste Idee der Welt’ am Ende halt doch nicht so klug wie ich es mir erhoffte; vielleicht wäre ich von Anfang an besser damit gefahren, einfach als extrem produktiver Autor zu gelten, der eine Geschichte nach der anderen liefert und dabei sogar noch Zeit hat seinen Blog zu schreiben. Vielleicht… Nur spielt all dies keine Rolle mehr, denn ich habe jene Entscheidung so getroffen, wie sie nun einmal ist und ich möchte darüber auch nicht großartig jammern.

Die Idee von damals - sei sie nun richtig oder falsch gewesen - entstand aus Fakten heraus, die heute immer noch ihre Gültigkeit haben und somit werde ich an ihr…

Zwischen Propaganda und Pressefreiheit

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Ich beobachte es bereits seit einiger Zeit mit stetig wachsender Besorgnis, wie die Pressefreiheit immer mehr zur einseitigen Propaganda verkommt. Sogenannte ‘Fake News’ schiessen wie Pilze aus dem Boden und vergiften die Meinung vieler Menschen, verbreiten sich rasend schnell und werden selbst von seriösen Nachrichtenagenturen plötzlich als ultimative/alternative Wahrheit verkauft. Die Medienlandschaft versinkt zunehmens in Anarchy, biedert der Leserschaft ihre Weisheiten als absolute Wahrheit an, verliert dabei stetig an Glaubwürdigkeit, was den ‘Fake News’ betreibern in die Hände spielt.

Ich bin noch in einer Zeit aufgewachsen, wo es heißt, was in der Zeitung steht, stimmt immer und wenn die Zeitung nicht darüber berichtete, dann war es eben unbedeutend oder schlicht und einfach gelogen. Selbst in jener Zeit war der Wahrheitsgehalt einer Nachricht nicht immer am Limit, dennoch konnten die Leser sicher sein, dass sie keinen ‘Fake News’ ausgesetzt waren. Denn sollte sich einmal ein Ar…

Wenn die Zukunft ruft …

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… dann verblüht die Vergangenheit. Egal wie prachtvoll sie auch einmal gewesen ist, ihre Zeit ist irgendwann einfach abgelaufen und sie muss zukunftsorientierten Veränderungen weichen. Es war eine geile Zeit, die außerhalb der Geschäftsbeziehungen ihre Ende nahm. Gut und gerne 70 Buchtrailer wurden in den letzten drei Jahren auf den Weg gebracht, ebensoviele Buchcover konnten designed werden. Und ich hoffe, wir werden im Laufe dieses Jahres in beiden Bereichen die 100er Marke knacken. Um dieses zu erreichen, geht es ab sofort mit einem neuen Team weiter.
Ich mag klare Verhältnisse und denke, dass wenn eine private Beziehung in die Brüche geht, die weitere Zusammenarbeit nur darunter leiden kann und es in den meisten Fällen auch wird. Ich weiß, dass vieles im Hintergrund gemunkelt wird, deswegen melde ich mich an dieser Stelle noch einmal zu Wort: Ich bin dankbar für jede einzelne Zusammenarbeit in den letzten Jahre, ich bin dankbar für das tolle Team, welches mich in diesen drei Jahren d…

Und deswegen ...

... ziehe ich mich aus dem Trailergeschäft zurück!
»Ich möchte ihn schon erst sehen. Wenn er mir nämlich nicht gefällt, dann nehm ich ihn nicht.«
Die Würfel sind gefallen. Diese, und ähnliche Aussagen, haben mich nun endgültig dazu bewegt, mich aus dem Trailergeschäft zu verabschieden. Dazu kommt, dass ich seit drei Jahren mal mehr, mal weniger dem Geld hinterherrennen muss(te).
Gleichzeitig blieb es trotz der Anhebung des Preises zum Jahresanfang stets ein Minusgeschäft, bei dem ich teilweise zu einem Stundenlohn von wenigen Eurocents gearbeitet habe. Es war stets mein Ziel, die Trailerpreise auf einem niveau zu halten, dass sie sich durch Buchverkäufe rentieren.
Viele scheinen zu glauben, dass sowohl die Musik, wie auch die Bilder mal eben schnell da sind, dass es teilweise mehrere Tage dauert, bis sich geeignetes Material gefunden hat, wird gerne übersehen, stattdessen wird geglaubt, ein Trailer sei wie eine Ware im Supermarkt, die man sich einfach bei gefallen aus dem Regal nimmt.
Wer …

Neue Cover braucht das Land

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Bevor ich Euch die neuen Trailer vorstelle, sollten wir einmal einen Blick auf die Buchcover werfen, die in den letzten Wochen an den Start gegangen sind. Vielleicht ist ja ein Buch dabei, welches Euch gefällt.
Den Anfang macht diesmal Ingrid Gronemeier mit ihrer im Traumstunden Verlag erschienen Neuauflage ihres ersten Gedichte-Anthologie. Es war ihr (und mein) Wunsch, dass das neue Cover so nah wie möglich am Original bleibt, jedoch etwas mehr Farbe bekommt. Meine erste Idee war es, die Farben Blau-weiß zu nehmen, da die Autorin das Meer liebt und dieses auch immer wieder in ihren Gedichten vorkommt. Am Ende habe ich ihren Wunsch berücksichtigt, da Rot tatächlich besser ins Auge sticht und somit deutlich stärker auffällt.

Das zweite Cover des Tages stammt von Martin Bühler. Für gewöhnlich stellen seine Wünsche immer eine große Herausforderung da, nicht weil sie so extravagant sind, sondern weil wir es hier mit einem Autor zu tun haben, der klare Vorstellungen von seinem Cover hat und …